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Hier informieren wir Sie regelmäßig über Neuigkeiten aus der Branche und aus unserem Hause.
08.07.09
Werteverfall in den neuen Ländern rückläufig
Zwangsversteigerungen sind in Deutschland allmählich rückläufig. Das zeigt die Erhebung des Argetra-Wirtschaftsverlags für die ersten sechs Monate 2009. Die Zahl der Termine sank im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2,8%. Die Verkehrswerte waren im Bundesdurchschnitt sogar um 3,8% niedriger und summierten sich auf 7,7 Mrd. Euro. Auch der Abwärtstrend in den neuen Ländern hat sich stabilisiert. Die Terminzahl verringerte sich hier (mit Ausnahme von Sachsen-Anhalt) um durchschnittlich 6,2%. "Der Werteverfall im Osten scheint endlich gestoppt", meit Argetra-Geschäftsführer Winfried Aufterbeck mit Blick auf die Zahl der abnehmenden Versteigerungsverfahren. Die Zahl der Ost-Termine werde in der zweiten Jahreshälfte wohl weiter sinken. Als "Ausreißer" vom Bundesdurchschnitt erwiesen sich diesmal Berlin und Hamburg. Während in Berlin die Versteigerungstermine drastisch abnahmen (-20%), gab es in Hamburg einen sprunghaften Anstieg um 44,4%. Ebenfalls im Plus liegt die Terminzahl in Hessen, dem Saarland und Schleswig-Holstein.
(Quelle IZ Newsletter vom 08.07.09)
23.06.09
Neustart für KAMPA
Der ehemalige Technik-Vorstand von Kampa, Josef Haas (38), hat als Privatinvestor die Lizenzen für die Kampa-Markenrechte, ein bundesweites Musterhausnetz sowie das Innovations- und Designcenter im schwäbischen Steinheim erworben. Die neue Gesellschaft hat auch den Vertrieb sowie eine neu aufgestellte Innendienstorganisation mit einer nicht genannten Zahl von Kampa-Mitarbeitern übernommen. Die Kapitalausstattung der GmbH erfolgte durch Eigenkapital des Investors und Zuflüsse aus der Zulieferindustrie. Die Produktion an den bisherigen Standorten Steinheim und Ziesar konnte nicht aufrecht erhalten werden. Es bestehe jedoch noch die Chance, dass zu einem späteren Zeitpunkt ein Investor gefunden wird, der in Kooperation mit der neuen Gesellschaft an einem der Standorte produziert. Die neue Gesellschaft bietet den Kunden der bisherigen Kampa-Gruppe laut Haas die Chance, ihre Häuser kurzfristig fertigzubauen und hofft auch auf Neuaufträge. Erst kürzlich hatten rund 40 ehemalige Kampa-Mitarbeiter um die ehemaligen Vorstände Heiko Fuschlberger und Udo Zimmermann die Gesellschaft Exklusiv Haus gegründet, um die angefangenen Gebäude mehrerer hundert Bauherren fertigzustellen.
(Quelle IZ Newsletter vom 23.06.09)
18.06.09
Elektronisches Grundbuchverfahren ist Gesetz
Der Deutsche Bundestag hat heute das Gesetz zur Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs und der elektronischen Akte im Grundbuchverfahren beschlossen. Die Länder können es Verfahrensbeteiligten nun ermöglichen, Grundbucheintragungen - nach den strengen Formerfordernissen des papiergebundenen Grundbuchverfahrens - elektronisch zu beantragen und zu vollziehen. Gleichzeitig regelt das Gesetz, dass bei Grundstücksgeschäften einer BGB-Gesellschaft immer auch deren Gesellschafter im Grundbuch einzutragen sind und das Vertrauen auf die Richtigkeit dieser Eintragung geschützt wird. Damit schafft der Gesetzgeber Rechtssicherheit für die am Grundstücksverkehr Beteiligten.
(Quelle IZ Newsletter vom 18.06.09)
17.06.09
Jetzt Twittert auch die Immobilienbranche. . . . .
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15.06.09
Werbung wandert immer mehr Richtung Internet ab
Die Vertriebserlöse durch den Zeitungsverkauf werden in diesem Jahr erstmals höher als die Angeigenerlöse", sagt Kilz von der SZ.
(Quelle Tweed von Internetworld am 15.06.09)
Eigenheimneubau auf Niedrig-Niveau
Der private Eigenheimneubau dümpelt weiter. Das ist aus dem KfW-Indikator abzulesen, der auf Daten von im Rahmen des KfW-Wohneigentumsprogramms geförderten Bauherren und Käufern beruht. Demnach planten im Mai nur 24,7% aller Geförderten den Bau eines Eigenheims oder den Kauf eines neu errichteten Hauses. Der Wert lag damit leicht über dem des Vormonats (24,2%), jedoch immer noch auf niedrigem Niveau. Zum Vergleich: Im Mai 2008 betrug der Anteil 31,7%. Die KfW rechnet auch in den nächsten Monaten nicht mit einer Erholung im Eigenheimneubau.
(Quelle IZ Newsletter vom 15.06.09)
12.06.09
KAMPA zerschlagen
Die Gespräche mit potenziellen Investoren blieben ergebnislos – nun wird der Fertighaushersteller Kampa zerschlagen und den noch verbliebenen etwa 680 Mitarbeitern gekündigt. Das teilte gestern Insolvenzverwalter Werner Schreiber mit. Von insgesamt 69 in Deutschland und jenseits der Grenzen ansässigen Unternehmen wäre ihm zufolge nur ein deutsch-schweizerisches Unternehmen übrig geblieben, das mit seinem Angebot 488 Arbeits- und Ausbildungsplätze gesichert hätte. Gescheitert sei dies jedoch an der "nicht belastbaren" Finanzierungszusage einer schweizerischen Großbank, so Schreiber. Gespräche mit dem Großaktionär Triton verliefen ebenfalls ohne Ergebnis. Schreiber wird nun versuchen, Einzellösungen für die jeweiligen Standorte bzw. Werke der Kampa-Gruppe zu finden. Wo dies nicht gelingt, soll das Anlagevermögen, darunter Immobilien, Grundstücke und Markenrechte einzeln verkauft werden.
(Quelle IZ Newsletter vom 12.06.09)
09.06.09
LBS-Wohnungsmarktanalyse: Preise derzeit stabil, künftig steigend
Wirtschaftskrise und Arbeitsplatzunsicherheit beeinflussen die Nachfrage nach Wohnimmobilien hierzulande kaum: Häuser und Eigentumswohnungen seien wertstabil, heißt es im Wohnungsmarktbericht der Landesbausparkassen (LBS). Unverändert die höchste Nachfrage wurde 2008 für gebrauchte frei stehende Eigenheime festgestellt; die Vermittler rechnen in diesem Segment bis Ende des Jahres mit stabilen Preisen im Osten und mit einem Preisrückgang von im Schnitt 2% im Westen (mit Berlin). Für gebrauchte Eigentumswohnungen stellt die LBS fest, dass bei stabiler Nachfrage das steigende Angebot auf die Preise drückt. Die Preise für neue Wohnungen dagegen gingen leicht nach oben und blieben bis Jahresende wohl stabil, heißt es. Ausnahme sei der Osten, für den ein Rückgang um bis zu 2% prognostiziert wird. Mit Blick auf die niedrigen Neubauzahlen rechnet die LBS quer durch die Segmente in den nächsten Jahren mit steigenden Preisen. Basis der Marktanalyse für etwa 640 Städte ist eine Frühjahrsumfrage bei den LBS-Immobiliengesellschaften und Sparkassen.
(Quelle IZ Newsletter vom 09.06.09)
06.06.2009
400.000 neue Wohnungen bringen 745.000 neue Arbeitsplätze
Würden bis 2025 jährlich rund 400.000 Wohneinheiten, die vonnöten sind, um den Bedarf hierzulande zu decken, tatsächlich gebaut, entstünden im Wohnungsbau dauerhaft 745.000 neue Arbeitsplätze; in die öffentlichen Haushalten spülte das rund 20 Mrd. Euro Mehreinnahmen. Das hat das Eduard Pestel Institut u.a. im Auftrag des Bundesverbands freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) und der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerksbau (DGfM) ermittelt. Das Institut erstellte die Rechnung unter der Annahme, dass jährlich 190.000 Einfamilienhäuser und 210.000 Geschosswohnungen errichtet werden. Ein Eigenheim führe laut Statistik zur Vollzeitbeschäftigung von vier Erwerbstätigen sowie zu Steuern und Abgaben von im Schnitt 106.000 Euro, heißt es in der Studie. Der Bau einer Geschosswohnung bringe 2,3 Arbeitsplätze pro Jahr und Steuereinnahmen von ca. 61.000 Euro.
(Quelle IZ Newsletter vom 06.06.09)
05.06.2009
Bundesregierung beschönigt Lage der Immobilienwirtschaft
Die Wohnungswirtschaftsverbände IVD und Zentraler Immobilien Ausschuss ZIA üben Kritik an Aussagen, die der vor einigen Tagen veröffentlichte Bericht der Bundesregierung über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Deutschland enthält. Von einer Stabilität bzw. Entspannung der Wohnungsmärkte, wie es in dem Papier heißt, könne nicht die Rede sein, erklären sie. Vielmehr seien infolge einer sinkenden Zahl an Baufertigstellungen bei steigenden Haushaltszahlen steigende Mieten in allen Marktsegmenten zu verzeichnen, erklärt der IVD. Der Verband fordert daher steuerpolitische Anreize zum Ankurbeln der Neubautätigkeit. Dem ZIA zufolge beschönigt die Regierung die wirtschaftliche Lage der Immobilienwirtschaft, indem sie dem Wohnungsmarkt eine vergleichsweise hohe Stabilität konstatiert. Das Ausmaß der Krise werde erst in einigen Monaten deutlich, wenn, wie der Verband erwartet, die Zahl der Mietausfälle gestiegen sein wird und sich die Finanzierungssituation nochmals verschärft hat. Der ZIA fordert als Entlastung u.a. eine Änderung der Zinsschranke.
(Quelle IZ Newsletter vom 05.06.2009)
03.06.2009
Wirtschaftsweiser fordert mehr Investitionen in Sachvermögen
In Deutschland wird zu wenig in Sachvermögen investiert, findet Prof. Peter Bofinger, Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage. In den letzten Jahren sei zu viel Geldvermögen gebildet worden, dabei sei eine breitere Streuung in Finanz- und Immobilienanlagen gesamtwirtschaftlich besser, erklärt der Wirtschaftsweise im Interview mit der Immobilien Zeitung. Bofinger fordert deshalb eine Förderung privater Immobilienanlagen. So sei es "eine vernünftige fiskalische Maßnahme", die Abgeltungssteuer abzuschaffen und mit dem dabei gesparten Geld die Eigenheimzulage wieder einzuführen. Außerdem könnte das Transaktionskostenrisiko für Immobilienkäufer verringert werden, wenn die Grunderwerbssteuer auf zehn Jahre gestreckt würde.
(Quelle IZ Newsletter vom 03.06.09)
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